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AGB

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen
A) Verkaufs- und Lieferbedingungen
C) Reparatur- und Montagebedingungen

A) Allgemeine Verkaufs- und Lieferbedingungen der Fa. Alleweld Hebetechnik zur ausschließlichen Verwendung gegenüber Unternehmen im Geschäftsbereich

§ 1 - Angebot und Vertragsabschluß
1.1 Für alle Angebote und Aufträge sind ausschließlich nachstehende Vertragsbedingungen maßgebend. Die Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Die erteilten Aufträge werden erst durch die schriftliche Bestätigung des Auftragnehmers verbindlich.

1.2 Ergänzungen, Abänderungen oder Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer.
An Kostenvoranschlägen, Zeichnungen und anderen Unterlagen behält sich der Auftragnehmer das Eigentumsrecht vor. Dritten dürfen sie nicht zugänglich gemacht werden.
 
 
1.3 Für den Umfang der Lieferung ist die schriftliche Auftragsbestätigung durch den Auftragnehmer maßgebend.
Maßangaben, Gewichte, Abbildungen und Zeichnungen sowie andere Unterlagen, die zu den Angeboten gehören, sind nur annähernd maßgebend, soweit sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet worden sind.

§ 2 - Preis und Zahlung
2.1 Die Preise gelten mangels besonderer Vereinbarung ab Werk, unverpackt, frei
verladen, ohne Transportversicherung. Zu den Preisen kommt die Umsatzsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe dazu.

2.2 Die Zahlung des Kaufpreises hat, sofern nicht anders vereinbart, grundsätzlich sofort nach Lieferung ohne jeden Abzug Skonto zu erfolgen.

2.3 Das Recht, Zahlungen zurückzuhalten oder mit Gegenansprüchen aufzurechnen,
steht dem Besteller nur insoweit zu, als seine Gegenansprüche unbestritten oder
rechtskräftig festgestellt sind.
Die Zurückbehaltung von Zahlungen oder die Aufrechnung mit Forderungen des Auftraggebers, die vom Auftragnehmer bestritten werden, ist ausgeschlossen.
§ 3 – Lieferzeit, Lieferverzögerung
3.1 Die Lieferzeit ergibt sich aus den Vereinbarungen der Vertragsparteien. Ihre
Einhaltung durch den Lieferer setzt voraus, dass alle kaufmännischen und
technischen Fragen zwischen den Vertragsparteien geklärt sind und der Besteller alle
ihm obliegenden Verpflichtungen, wie z. B. Beibringung der erforderlichen
behördlichen Bescheinigungen und Genehmigungen oder die Leistung einer
Anzahlung erfüllt hat. Ist dies nicht der Fall, so verlängert sich die Lieferzeit
entsprechend, hilfsweise angemessen. Dies gilt nicht, soweit der Lieferer die
Verzögerung zu vertreten hat.
3.2 Die Einhaltung der Lieferfrist steht unter dem Vorbehalt richtiger und rechtzeitiger
Selbstbelieferung. Verzögerungen teilt der Lieferer sobald als möglich mit.
3.3 Die Lieferfrist ist eingehalten, wenn der Liefergegenstand bis zu ihrem Ablauf das
Werk des Lieferers verlassen hat oder die Versandbereitschaft gemeldet ist. Soweit
eine Abnahme zu erfolgen hat, ist - außer bei berechtigter Abnahmeverweigerung -
der Abnahmetermin maßgebend, hilfsweise die Meldung der Abnahmebereitschaft.

3.4 Werden der Versand bzw. die Abnahme des Liefergegenstandes aus Gründen
verzögert, die der Besteller zu vertreten hat, so werden ihm, beginnend einen Monat
nach Meldung der Versand- bzw. Abnahmebereitschaft die durch die Verzögerung
entstandenen Kosten berechnet.

3.5 Ist die Nichteinhaltung der Lieferzeit auf höhere Gewalt, auf Arbeitskämpfe oder
sonstige Ereignisse, die außerhalb des Einflussbereiches des Lieferers liegen,
zurückzuführen, so verlängert sich die Lieferzeit entsprechend. Der Lieferer wird dem
Besteller den Beginn und das Ende derartiger Umstände mitteilen.
3.6 Der Besteller kann ohne Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten, wenn dem Lieferer
die gesamte Leistung vor Gefahrübergang endgültig unmöglich wird. Der Besteller
kann darüber hinaus vom Vertrag zurücktreten, wenn bei einer Bestellung die
Ausführung eines Teils der Lieferung unmöglich wird und er ein berechtigtes Interesse
an der Ablehnung der Teillieferung hat. Ist dies nicht der Fall, so hat der Besteller den
auf die Teillieferung entfallenden Vertragspreis zu zahlen. Dasselbe gilt bei
Unvermögen des Lieferers. Im übrigen gilt Abschnitt § 7.2. Tritt die Unmöglichkeit oder
das Unvermögen während des Annahmeverzuges ein oder ist der Besteller für diese
Umstände allein oder weit überwiegend verantwortlich, bleibt er zur Gegenleistung
verpflichtet.
 
 
 
 
3.7 Kommt der Lieferer in Verzug und erwächst dem Besteller hieraus ein Schaden, so ist
er berechtigt, eine pauschale Verzugsentschädigung zu verlangen. Sie beträgt für jede
volle Woche der Verspätung 0,5 %, im Ganzen aber höchstens 5 % vom Wert
desjenigen Teils der Gesamtlieferung, der infolge der Verspätung nicht rechtzeitig
oder nicht vertragsgemäß genutzt werden kann.
Setzt der Besteller dem Lieferer - unter Berücksichtigung der gesetzlichen
Ausnahmefälle - nach Fälligkeit eine angemessene Frist zur Leistung und wird die
Frist nicht eingehalten, ist der Besteller im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zum
Rücktritt berechtigt.
§ 4 – Gefahrenübergang, Abnahme
4.1 Mit der Übergabe des Liefergegenstandes an den Spediteur, Frachtführer oder Abholer, oder beim Transport mit Beförderungsmitteln des Auftragnehmers, spätestens jedoch mit dem Verlassen des Lagers des Auftragnehmers oder des Herstellerwerkes, geht die Gefahr auf den Auftraggeber über.
Auf Wunsch des Auftraggebers wird auf seine Kosten die Ladung durch den Auftragnehmer gegen Bruch, Transport-, Feuer- und Wasserschäden versichert.

4.2 Verzögert sich oder unterbleibt der Versand bzw. die Abnahme infolge von
Umständen, die dem Lieferer nicht zuzurechnen sind, geht die Gefahr vom Tage der
Meldung der Versand- bzw. Abnahmebereitschaft auf den Besteller über.
Der Lieferer verpflichtet sich, auf Kosten des Bestellers die Versicherungen
abzuschließen, die dieser verlangt.

4.3 Angelieferte Gegenstände sind, auch wenn sie unwesentliche Mängel aufweisen, vom Auftraggeber unbeschadet der Rechte aus § 7 in Empfang zu nehmen.
Teillieferungen sind zulässig, soweit für den Besteller zumutbar.
§ 5 – Eigentumsvorbehalt
5.1 Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum an allen Liefergegenständen bis zur völligen Bezahlung sämtlicher ihm aus der Geschäftsverbindung mit dem Auftraggeber zustehender Forderungen vor. Bei laufender Rechnung dient das gesamte Vorbehaltsgut zur Sicherung der Saldenforderung.
Übersteigt der Schätzwert des als Sicherheit für den Auftragnehmer dienenden Vorbehaltsgutes die noch nicht beglichenen Forderungen an den Auftraggeber um mehr als 50 %, so ist der Auftragnehmer auf Verlangen des Auftraggebers insoweit zur Freigabe von Sicherheiten seiner Wahl verpflichtet.

5.2 Der Auftraggeber darf den Liefergegenstand weder verpfänden noch zur Sicherung übereignen. Bei Pfändung sowie Beschlagnahme oder sonstiger Verfügung durch Dritte hat er den Auftragnehmer unverzüglich davon zu benachrichtigen.

5.3 Bei vertragswidrigem Verhalten des Auftraggebers, insbesondere bei Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer zur Rücknahme nach Mahnung berechtigt und der Auftraggeber zur Herausgabe verpflichtet.
Die Geltendmachung des Eigentumsvorbehalts sowie die Pfändung des Liefergegenstandes durch den Auftragnehmer gelten nicht als Rücktritt vom Vertrag.

5.4 Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Liefergegenstand auf Kosten des Auftraggebers gegen Feuer, Wasser und sonstige Schäden zu versichern, sofern nicht der Auftraggeber selbst die Versicherung nachweislich abgeschlossen hat. Der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens berechtigt den Lieferer, vom
Vertrag zurückzutreten und die Rückgabe des Liefergegenstandes zu verlangen.
§ 6 - Mängelansprüche
6.1 Alle diejenigen Teile sind unentgeltlich nach der Wahl des Lieferers nachzubessern
oder mangelfrei zu ersetzen, die sich infolge eines vor dem Gefahrübergang liegenden
Umstandes als mangelhaft herausstellen. Die Feststellung solcher Mängel ist dem
Lieferer unverzüglich schriftlich zu melden.
Ersetzte Teile werden Eigentum des Lieferers.
6.2 Zur Vornahme aller dem Lieferer notwendig erscheinenden Nachbesserungen und
Ersatzlieferungen hat der Besteller nach Verständigung mit dem Lieferer die
erforderliche Zeit und Gelegenheit zu geben. Andernfalls ist der Lieferer von der
Haftung für die daraus entstehenden Folgen befreit.
Nur in dringenden Fällen der Gefährdung der Betriebssicherheit bzw. zur Abwehr
unverhältnismäßig großer Schäden, wobei der Lieferer sofort zu verständigen ist, hat

 
der Besteller das Recht, die Mängel selbst oder durch Dritte beseitigen zu lassen und
vom Lieferer Ersatz der erforderlichen Aufwendungen zu verlangen.
6.3 Von den durch die Nachbesserung bzw. Ersatzlieferung entstehenden unmittelbaren
Kosten trägt der Lieferer - soweit sich die Beanstandung als berechtigt herausstellt -
die Kosten des Ersatzstückes einschließlich des Versandes. Er trägt außerdem die
Kosten des Aus- und Einbaus sowie die Kosten der etwa erforderlichen Gestellung der
notwendigen Monteure und Hilfskräfte einschließlich der Fahrtkosten, soweit hierdurch
keine unverhältnismäßige Belastung des Lieferers eintritt.
6.4 Der Besteller hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften ein Recht zum Rücktritt
vom Vertrag, wenn der Lieferer - unter Berücksichtigung der gesetzlichen
Ausnahmefälle - eine ihm gesetzte angemessene Frist für die Nachbesserung oder
Ersatzlieferung wegen eines Sachmangels fruchtlos verstreichen lässt.
Liegt nur ein unerheblicher Mangel vor, steht dem Besteller lediglich ein Recht zur
Minderung des Vertragspreises zu. Das Recht auf Minderung des Vertragspreises
bleibt ansonsten ausgeschlossen.
- Keine Gewähr wird insbesondere in folgenden Fällen übernommen:
- Ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung,
- fehlerhafte Montage bzw. Inbetriebsetzung durch den Besteller oder Dritte,
- natürliche Abnutzung,
- fehlerhafte oder nachlässige Behandlung,
- nicht ordnungsgemäße Wartung,
- ungeeignete Betriebsmittel,
- mangelhafte Bauarbeiten,
- ungeeigneter Baugrund,
- chemische, elektrochemische oder elektrische Einflüsse - sofern sie nicht
vom Lieferer zu verantworten sind.
6.5 Bessert der Besteller oder ein Dritter unsachgemäß nach, besteht keine Haftung des Lieferers
für die daraus entstehenden Folgen. Gleiches gilt für ohne vorherige Zustimmung des
Lieferers vorgenommene Änderungen des Liefergegenstandes

6.6 Führt die Benutzung des Liefergegenstandes zur Verletzung von gewerblichen
Schutzrechten oder Urheberrechten, wird der Lieferer auf seine Kosten dem Besteller
grundsätzlich das Recht zum weiteren Gebrauch verschaffen oder den
Liefergegenstand in für den Besteller zumutbarer Weise derart modifizieren, dass die
Schutzrechtsverletzung nicht mehr besteht. Ist dies zu wirtschaftlich angemessenen
Bedingungen und in angemessener Frist nicht möglich, ist der Besteller zum Rücktritt
vom Vertrag berechtigt. Unter den genannten Voraussetzungen steht auch dem
Lieferer ein Recht zum Rücktritt vom Vertrag zu. Darüber hinaus wird der Lieferer denn
Besteller von unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Ansprüchen der
betreffenden Schutzrechtsinhaber freistellen.
6.7 Die in Abschnitt § 6.6 genannten Verpflichtungen des Lieferers sind vorbehaltlich
Abschnitt § 7.2 für den Fall der Schutz- und Urheberrechtsverletzung abschließend.
Sie bestehen nur, wenn
- der Besteller den Lieferer unverzüglich von geltend gemachten Schutz- oder
Urheberrechtsverletzungen unterrichtet,
- der Besteller den Lieferer in angemessenem Umfang bei der Abwehr der
geltend gemachten Ansprüche unterstützt bzw. dem Lieferer die Durchführung
der Modifizierungsmaßnahmen gemäß Abschnitt § 6.7 ermöglicht,
- dem Lieferer alle Abwehrmaßnahmen einschließlich außergerichtlicher
Regelungen vorbehalten bleiben,
- der Rechtsmangel nicht auf einer Anweisung des Bestellers beruht und
- die Rechtsverletzung nicht dadurch verursacht wurde, dass der Besteller den
Liefergegenstand eigenmächtig geändert oder in einer nicht vertragsgemäßen
Weise verwendet hat.
 
 
 
§ 7- Haftung
7.1 Wenn der Liefergegenstand durch Verschulden des Lieferers infolge unterlassener
oder fehlerhafter Ausführung von vor oder nach Vertragsschluss erfolgten Vorschlägen
und Beratungen oder durch die Verletzung anderer vertraglicher Nebenpflichten -
insbesondere Anleitung für Bedienung und Wartung des Liefergegenstandes - vom
Besteller nicht vertragsgemäß verwendet werden kann, so gelten unter Ausschluss
weiterer Ansprüche des Bestellers die Regelungen der Abschnitte § 6 und § 7.2
entsprechend.
7.2 Für Schäden, die nicht am Liefergegenstand selbst entstanden sind, haftet der Lieferer
- aus welchen Rechtsgründen auch immer - nur
- bei Vorsatz,
- bei grober Fahrlässigkeit des Inhabers/der Organe/leitender Angestellter,
- bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit,
- bei Mängeln, die er arglistig verschwiegen oder deren Abwesenheit
er garantiert hat, _ bei Mängeln des Liefergegenstandes, soweit nach Produkthaftungsgesetz für
Personen-/Sachschäden an privat genutzten Gegenständen gehaftet wird.
7.3 Bei schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Lieferer auch bei
grober Fahrlässigkeit nicht leitender Angestellter und bei leichter Fahrlässigkeit, in
letzterem Fall begrenzt auf den vertragstypischen, vernünftigerweise vorhersehbaren
Schaden. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen. Gebrauchte Liefergegenstände werden unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung verkauft.
§ 8 - Rechte des Auftraggebers auf Rücktritt oder Minderung sowie sonstige Haftung des Auftragnehmers
8.1 Der Auftraggeber kann vom Vertrag zurücktreten, wenn dem Auftragnehmer die gesamte Leistung des Gefahrenübergangs endgültig unmöglich wird. Dasselbe gilt bei Unvermögen des Auftragnehmers. Der Auftraggeber kann auch dann vom Vertrag zurücktreten, wenn bei der Bestellung gleichartiger Gegenstände die Ausführung eines Teils der Lieferung der Anzahl nach unmöglich wird und er ein berechtigtes Interesse an der Ablehnung einer Teillieferung hat. Ist dies nicht der Fall, so kann der Auftraggeber die Gegenleistung entsprechend mindern.
Liegt Leistungsverzug im Sinne des § 4 der Verkaufs- und Lieferungsbedingungen vor und gewährt der Auftraggeber dem im Verzug befindlichen Auftragnehmer eine angemessene Nachfrist und wird die Nachfrist nicht eingehalten, so ist der Auftraggeber zum Rücktritt berechtigt.

8.2 Tritt die Unmöglichkeit während des Annahmeverzugs oder durch Verschulden des Auftraggebers ein, so bleibt dieser zur Gegenleistung verpflichtet.
Der Auftraggeber hat ferner ein Rücktrittsrecht, wenn der Auftragnehmer eine ihm gestellte angemessene Nachfrist für die Behebung oder Besserung eines von ihm zu vertretenden Mangels im Sinne der Lieferbedingungen durch sein Verschulden fruchtlos verstreichen lässt. Das Rücktrittsrecht des Auftraggebers besteht auch in sonstigen Fällen des Fehlschlagens der Ausbesserung oder Ersatzlieferung durch den Auftragnehmer.

8.3 Weitere Ansprüche auf Ersatz von Schäden irgendwelcher Art, und zwar auch von solchen Schäden, die nicht an dem Liefergegenstand entstanden sind, bestehen nur
- bei grobem Verschulden
- bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit
- bei der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, soweit die Erreichung
des Vertragszweckes gefährdet wird, hinsichtlich des vertragstypischen, vorrausehbaren
Schadens
- in den Fällen, in denen nach Produkthaftungsgesetz bei Fehlern am Liefergegenstand,
für Personenschäden oder Sachschäden an privat genutzten Gegenständen gehaftet wird.
- beim Fehlen von Eigenschaften, die ausdrücklich zugesichert sind, wenn die
Zusicherung gerade bezweckt hat, den Auftraggeber gegen Schäden, die nicht
am Liefergegenstand selbst entstanden sind, abzusichern.
- bei Mängeln, die arglistig verschwiegen wurden oder deren Abwesenheit der
Auftragnehmer garantiert hat.
Im übrigen sind weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Kündigung, Minderung oder Schadensersatz ausgeschlossen.
 
 
 
 
 
8.4 Erfüllungsort für Zahlungen und ausschließlicher Gerichtsstand - auch für Klagen im Urkunden- und Wechselprozess - ist, wenn der Auftraggeber Unternehmer, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlichrechtliches Sondervermögen ist, für beide Teile und für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus der Geschäftsverbindung der Hauptsitz des Auftragnehmers oder - nach seiner Wahl - der Sitz der Zweigniederlassung, die den Vertrag abgeschlossen hat.
§ 9 - Haftung für Nebenpflichten
9.1 Wenn durch Verschulden des Auftragnehmers der gelieferte Gegenstand vom Auftraggeber infolge unterlassener oder fehlerhafter Ausführung von vor oder nach Vertragsschluss liegenden Vorschlägen und Beratungen sowie anderen vertraglichen Nebenverpflichtungen - insbesondere Anleitung für Bedienung und Wartung des Liefergegenstandes - nicht vertragsgemäß verwendet werden kann, so gelten unter Ausschluss weiterer Ansprüche des Auftraggebers die Regelungen der §§ 7 und 8 entsprechend.

§ 10 - Recht des Auftragnehmers auf Rücktritt
10.1 Für den Fall unvorhergesehener Ereignisse im Sinne des § 4 der Verkaufs- und Lieferungsbedingungen, sofern sie die wirtschaftliche Bedeutung oder den Inhalt der Leistung erheblich verändern oder auf den Betrieb des Auftragnehmers erheblich einwirken und für den Fall nachträglich sich herausstellender Unmöglichkeit der Ausführung, wird der Vertrag angemessen angepasst. Soweit dies wirtschaftlich nicht vertretbar ist, steht dem Auftragnehmer das Recht zu, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten. Schadensersatzansprüche des Auftraggebers bestehen nur bei groben Verschulden des Auftragnehmers. Will der Auftragnehmer vom Rücktrittsrecht Gebrauch machen, so hat er dies nach Erkenntnis der Tragweite des Ereignisses unverzüglich dem Auftraggeber mitzuteilen, und zwar auch dann, wenn zunächst mit dem Auftraggeber eine Verlängerung der Lieferfrist vereinbart war.
B) Allgemeine Vermietungsbedingungen der Fa. Alleweld Hebetechnik
§ 1 - Allgemeine Rechte und Pflichten der Vertragspartner
1.1 Der Vermieter verpflichtet sich, dem Mieter den Mietgegenstand für die vereinbarte Mietzeit in Miete zu überlassen.

1.2 Der Mieter verpflichtet sich, den Mietgegenstand nur bestimmungsgemäß einzusetzen, die einschlägigen Unfallverhütungs- und Arbeitsschutzbestimmungen sowie Straßenverkehrsvorschriften sorgfältig zu beachten, die Miete vereinbarungsgemäß zu zahlen, den Mietgegenstand ordnungsgemäß zu behandeln und bei Ablauf der Mietzeit gesäubert und vollgetankt zurückzugeben.

§ 2 - Übergabe des Mietgegenstandes, Verzug des Vermieters
2.1 Der Vermieter hat den Mietgegenstand in einwandfreiem, betriebsfähigem und vollgetanktem Zustand mit den erforderlichen Unterlagen zu übergeben.

2.2 Kommt der Vermieter bei Beginn der Mietzeit mit der Übergabe in Verzug, so kann der Mieter eine Entschädigung verlangen. Bei leichter Fahrlässigkeit des Vermieters ist die Entschädigung für jeden Arbeitstag begrenzt auf höchstens den Betrag des täglichen Mietpreises. Nach Setzung einer angemessenen Frist kann der Mieter vom Vertrag zurücktreten, wenn sich der Vermieter zu diesem Zeitpunkt weiterhin in Verzug befindet.

§ 3 - Mängel bei Übergabe des Mietgegenstandes
3.1 Der Mieter ist berechtigt, den Mietgegenstand rechtzeitig vor Mietbeginn zu besichtigen und etwaige Mängel zu rügen. Die Kosten einer Untersuchung trägt der Mieter.
Bei Übergabe erkennbare Mängel, welche den vorgesehenen Einsatz nicht unerheblich beeinträchtigen, können nicht mehr gerügt werden, wenn sie nicht unverzüglich nach Untersuchung schriftlich dem Vermieter angezeigt worden sind. Sonstige bereits bei Übergabe vorhandene Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung schriftlich anzuzeigen.

3.2 Der Vermieter hat rechtzeitig gerügte Mängel, die bei Übergabe vorhanden waren, zu beseitigen. Die Kosten der Behebung solcher Mängel trägt der Vermieter. Der Vermieter kann die Beseitigung auch durch den Mieter vornehmen lassen; dann trägt der Vermieter die erforderlichen Kosten. Der Vermieter ist auch berechtigt, dem Mieter einen funktionell gleichwertigen Mietgegenstand zur Verfügung zu stellen. Die Zahlungspflicht des Mieters verschiebt sich bei wesentlichen Beeinträchtigungen des Mietgegenstandes um die notwendige Reparaturzeit.


 
3.3 Lässt der Vermieter eine ihm gestellte angemessene Nachfrist für die Beseitigung eines bei der Übergabe vorhandenen Mangels durch sein Verschulden fruchtlos verstreichen, so hat der Mieter ein Rücktrittsrecht. Das Rücktrittsrecht des Mieters besteht auch in sonstigen Fällen des Fehlschlagens der Beseitigung eines bei der Übergabe vorhandenen Mangels durch den Vermieter.
§ 4 - Haftungsbegrenzung des Vermieters
4.1 Weitergehende Schadenersatzansprüche gegen den Vermieter, insbesondere ein Ersatz von Schäden, die nicht am Mietgegenstand selbst entstanden sind, können vom Mieter nur geltend gemacht werden bei
- grobem Verschulden des Vermieters
- der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten soweit die Erreichung des
Vertragszwecks gefährdet wird, hinsichtlich des vertragstypischen, voraussehbaren
Schadens.
- Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer
fahrlässigen Pflichtverletzung des Vermieters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen
Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Vermieters
beruht.
- falls der Vermieter nach Produkthaftungsgesetz für Personenschäden oder Sachschäden
an privat genutzten Gegenständen haftet.
Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

4.2 Wenn durch Verschulden des Vermieters der Mietgegenstand vom Mieter infolge unterlassener oder fehlerhafter Ausführung von vor oder nach Vertragsabschluß liegenden Vorschlägen und Beratungen sowie anderen vertraglichen Nebenverpflichtungen - insbesondere Anleitung für Bedienung und Wartung des Mietgegenstandes - nicht vertragsgemäß verwendet werden kann, so gelten unter Ausschluß weiterer Ansprüche des Mieters die Regelungen von § 3 Nr. 3 und 4 sowie § 4 Nr. 1 entsprechend.

§ 5 - Mietpreis und Zahlung, Abtretung zur Sicherung der Mietschuld
5.1 Der Berechnung der Miete liegt eine Arbeitszeit bis zu 8 Stunden täglich zugrunde. Die Abrechnung erfolgt auf der Basis der Fünf-Tage-Woche (Montag bis Freitag). Wochenendarbeiten und zusätzliche Arbeitsstunden sind dem Vermieter anzuzeigen; sie werden zusätzlich berechnet.
Die gesondert berechnete gesetzliche Mehrwertsteuer ist zusätzlich vom Mieter zu zahlen.
Das Zurückbehaltungsrecht und das Aufrechnungsrecht des Mieters bestehen nur bei vom Vermieter unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen des Mieters, nicht aber bei bestrittenen Gegenansprüchen.

5.2 Ist der Mieter mit der Zahlung eines fälligen Betrages länger als 14 Kalendertage nach schriftlicher Mahnung in Verzug, oder ging ein vom Mieter gegebener Wechsel zu Protest, so ist der Vermieter berechtigt, den Mietgegenstand nach Ankündigung ohne Anrufung des Gerichts auf Kosten des Mieters, der den Zutritt zu dem Mietgegenstand und den Abtransport zu ermöglichen hat, abzuholen und darüber anderweitig zu verfügen. Die dem Vermieter aus dem Vertrag zustehenden Ansprüche bleiben bestehen; jedoch werden die Beträge, die der Vermieter innerhalb der vereinbarten Vertragsdauer etwa durch anderweitige Vermietung erzielt hat oder hätte erzielen können, nach Abzug der durch die Rückholung und Neuvermietung entstandenen Kosten abgerechnet. Der Mieter tritt in Höhe des vereinbarten Mietpreises, abzüglich erhaltener Kaution, seine Ansprüche gegen seinen Auftraggeber, für dessen Auftrag der Mietgegenstand verwendet wird, an den Vermieter ab. Der Vermieter nimmt die Abtretung an.
§ 6 - Unterhaltspflicht des Mieters
6.1 Der Mieter ist verpflichtet,

- den Mietgegenstand vor Überbeanspruchung in jeder Weise zu schützen,
- die für den Arbeitseinsatz geltenden Unfallverhüttungsvorschriften einzuhalten,
- die sach- und fachgerechte Wartung sowie Pflege des Mietgegenstandes auf
seine Kosten durchzuführen,
- notwendige Inspektions- und Instandsetzungsarbeiten rechtzeitig anzukündigen
und unverzüglich durch den Vermieter ausführen zu lassen.
Die Kosten trägt der Vermieter, wenn der Mieter und seine Hilfspersonen
nachweislich jede gebotene Sorgfalt beachtet haben.

6.2 Der Vermieter ist berechtigt, den Mietgegenstand jederzeit zu besichtigen und nach vorheriger Abstimmung mit dem Mieter selbst zu untersuchen oder durch einen Beauftragten untersuchen zu lassen. Der Mieter ist verpflichtet, dem Vermieter die Untersuchung in jeder Weise zu erleichtern. Die Kosten der Untersuchung trägt der Vermieter.

§ 7 - Versicherung
7.1 Für alle LKW-Arbeitsbühnen besteht eine Kfz-Haftpflichtversicherung nach AKB.
Für alle Arbeitsbühnen, LKW-Arbeitsbühnen und Aufzüge aller Art besteht eine
Maschinenkaskoversicherung (inkl. innerer Betriebsschäden) nach ABMG.
Mitversichert sind auch Chassis und Hilfsrahmen inkl. Fahrmotoren und Getriebe.
Kein Versicherungsschutz besteht bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.
Reifenschäden, Verschmutzungen und anormaler Verschleiß sind ebenfalls nicht versichert.
Der Mieter haftet für Reifenschäden und Verschmutzungen aller Art.

§ 8 – Haftung des Mieters bei Vermietung mit Bedienungspersonal
8.1 Bei Vermietung des Mietgegenstandes mit Bedienungspersonal darf das
Bedienungspersonal nur zur Bedienung des Mietgegenstandes, nicht zu anderen Arbeiten
eingesetzt werden. Bei Schäden, die durch das Bedienungspersonal verursacht werden, haftet der Vermieter nur dann, wenn er das Bedienungspersonal nicht ordnungsgemäß ausgewählt hat. Im übrigen trägt der Mieter die Haftung.
§ 9 - Beendigung der Mietzeit
9.1 Der Mieter ist verpflichtet, die beabsichtigte Rücklieferung des Mietgegenstandes dem Vermieter rechtzeitig vorher anzuzeigen (Freimeldung).
Die Mietzeit endet an dem Tag, an dem der Mietgegenstand mit allen zu seiner Inbetriebnahme erforderlichen Teilen in ordnungs- und vertragsmäßigem Zustand auf dem Lagerplatz des Vermieters oder einem vereinbarten anderen Bestimmungsort eintrifft, frühestens jedoch mit Ablauf der vereinbarten Mietzeit; § 5 Nr. 4 letzter Halbsatz gilt entsprechend.
Erfolgt die Rücklieferung unmittelbar an einen neuen Mieter, so endet die Mietzeit mit dem Tag der Absendung der Mietsache in ordnungs- und vertragsgemäßem Zustand durch den Mieter.
§ 10 - Rücklieferung des Mietgegenstandes
10.1 Wünscht der Vermieter die Rücklieferung an einen anderen Ort, so hat er dies dem Mieter rechtzeitig mitzuteilen.
Der Mieter hat den Mietgegenstand in betriebsfähigem Zustand zurückzuliefern oder zur Abholung bereitzuhalten; § 6 Nr. 1b) und 1c) gilt entsprechend.

§ 11 - Verletzung der Unterhaltspflicht
11.1 Wird der Mietgegenstand in einem Zustand zurückgeliefert, der ergibt, dass der Mieter seiner in § 6 vorgesehenen Unterhaltspflicht nicht nachgekommen ist, so besteht eine Zahlungspflicht des Mieters in Höhe des Mietpreises als Entschädigung bis zur Beendigung der vertragswidrig unterlassenen Instandsetzungsarbeiten.

11.2 Der Umfang der vom Mieter zu vertretenden Mängel und Beschädigungen ist dem Mieter mitzuteilen und es ist ihm Gelegenheit zur Nachprüfung zu geben. Die Kosten der zur Behebung der Mängel erforderlichen Instandsetzungsarbeiten sind seitens des Vermieters dem Mieter in geschätzter Höhe möglichst vor Beginn der Instandsetzungsarbeiten aufzugeben.
Die ordnungsgemäße Rücklieferung des Mietgegenstandes gilt als vom Vermieter anerkannt, wenn erkennbare Mängel bei rechtzeitiger Rücklieferung im Sinne von § 8 Nr. 2 nicht unverzüglich und anderenfalls sowie bei sonstigen Mängeln nicht innerhalb von 7 Kalendertagen nach Eintreffen am Bestimmungsort beanstandet worden sind.

§ 12 - Weitere Pflichten des Mieters
12.1 Der Mieter darf einem Dritten den Mietgegenstand weder überlassen noch Rechte aus diesem Vertrag abtreten oder Rechte irgendwelcher Art an dem Mietgegenstand einräumen.
Sollte ein Dritter durch Beschlagnahme, Pfändung oder dergleichen Rechte an dem Mietgegenstand geltend machen, so ist der Mieter verpflichtet, dem Vermieter unverzüglich durch Einschreiben Anzeige zu erstatten und den Dritten hiervon durch Einschreiben zu benachrichtigen.
Der Mieter hat geeignete Maßnahmen zur Sicherung gegen Diebstahl des Mietgegenstandes zu treffen.

12.2 Der Mieter hat bei allen Unfällen den Vermieter zu unterrichten und dessen Weisungen abzuwarten. Bei Verkehrsunfällen und Diebstahl ist die Polizei hinzuzuziehen.
Verstößt der Mieter schuldhaft gegen die vorstehenden Bestimmungen zu 1. bis 4., so ist er verpflichtet, dem Vermieter allen Schaden zu ersetzen, der diesem daraus entsteht.
 
§ 13 – Kündigung
13.1 Der über eine bestimmte Mietzeit abgeschlossene Mietvertrag ist für beide
Vertragspartner grundsätzlich unkündbar. Das gleiche gilt für die Mindestmietzeit im Rahmen eines auf unbestimmte Zeit
abgeschlossenen Mietvertrages. Nach Ablauf der Mindestmietzeit hat der Mieter das
Recht, den auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Mietvertrag mit einer Frist von
einem Tag zu kündigen.
13.2 Bei Mietverträgen auf unbestimmte Zeit ohne Mindestmietdauer beträgt die
Kündigungsfrist
- einen Tag, wenn der Mietpreis pro Tag
- zwei Tage, wenn der Mietpreis pro Woche
- eine Woche, wenn der Mietpreis pro Monat
vereinbart ist.

13.3 Der Vermieter ist berechtigt, den Mietvertrag nach Ankündigung ohne Einhaltung einer Frist zu beendigen
- im Falle von § 5 Nr. 4;
- wenn nach Vertragsabschluß dem Vermieter erkennbar wird, daß der Anspruch auf
- Mietzahlung durch mangelnde Leistungsfähigkeit des Mieters gefährdet wird;
- wenn der Mieter ohne Einwilligung des Vermieters den Mietgegenstand oder einen Teil
desselben nicht bestimmungsgemäß verwendet oder an einen anderen Ort verbringt;
- in Fällen von Verstößen gegen § 6 Nr. 1 und § 11 Nr. 1. bis 4.

13.4 Macht der Vermieter von dem ihm nach Nr. 2 zustehenden Kündigungsrecht Gebrauch, findet § 5 Nr. 4 in Verbindung mit §§ 9 und 10 entsprechende Anwendung.
Der Mieter kann den Mietvertrag nach Ankündigung ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die Benutzung des Mietgegenstandes aus vom Vermieter zu vertretenden Gründen längerfristig nicht möglich ist.

§ 14 - Verlust des Mietgegenstandes
14.1 Sollte es dem Mieter schuldhaft unmöglich sein, die ihm nach § 9 Nr. 2 obliegende Verpflichtung zur Rückgabe des Mietgegenstandes einzuhalten, so ist er zum Schadenersatz verpflichtet.

§ 15 – Stilliegezeiten
15.1 Ruhen die Arbeiten auf der Arbeitsstätte, für die das Gerät gemietet ist, infolge von
Umständen, die weder Mieter noch der Auftraggeber zu vertreten hat (z. B. Frost,
Hochwasser, Streik, innere Unruhen, Kriegsereignisse, behördliche Anordnungen) an
mindestens zehn aufeinanderfolgenden Tagen, so gilt ab dem elften Kalendertag
diese Zeit als Stilliegezeit.
15.2 Die auf bestimmte Zeit vereinbarte Mietdauer wird um die Stilliegezeit verlängert. Der Mieter hat für die Stilliegezeit v. H. der dieser Zeit entsprechenden vereinbarten
Monatsmiete bei Zugrundelegung einer arbeitstäglichen Schichtzeit von 8 Stunden zu
zahlen; falls nicht anders vereinbart, gilt der handelsübliche Satz von 75 %.
15.3 Der Mieter hat sowohl von der Einstellung der Arbeiten als auch von ihrer
Wiederaufnahme dem Vermieter unverzüglich schriftlich Mitteilung zu machen und die
Stilliegezeit auf Verlangen durch Unterlagen nachzuweisen.
§ 16 - Sonstige Bestimmungen
16.1 Abweichende Vereinbarungen oder Ergänzungen des Vertrages sollen schriftlich erfolgen.
Sollte irgendeine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein, so werden davon die übrigen Bestimmungen des Vertrages nicht berührt.

16.2 Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand - auch für Klagen im Urkunden- und Wechselprozess - ist, wenn der Mieter Unternehmer, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, für beide Teile und für sämtliche Ansprüche der Hauptsitz des Vermieters oder - nach seiner Wahl - der Sitz seiner Zweigniederlassung, die den Vertrag abgeschlossen hat. Der Vermieter kann auch am allgemeinen Gerichtsstand des Mieters klagen. 
 
 
 
C) Reparatur- und Montagebedingungen
§ 1 – Vertragsschluss, Allgemeines
1.1 Liegt eine unwidersprochene schriftliche Auftragsbestätigung vor, so ist diese für den 
Inhalt des Vertrages und den Umfang der Reparatur/Montage maßgebend. 
Nebenabreden und Vertragsänderungen bedürften der schriftlichen Bestätigung des 
Auftragnehmers.
1.2 Ist der Reparatur-/Montagegegenstand nicht vom Auftragnehmer geliefert, so hat der 
Kunde/Besteller auf bestehende gewerbliche Schutzrechte hinsichtlich des 
Gegenstandes hinzuweisen. 
Sofern den Auftragnehmer kein Verschulden trifft, stellt der Kunde/Besteller den 
Auftragnehmer von evtl. Ansprüchen Dritter aus gewerblichen Schutzrechten frei.
§ 2 – Nicht durchführbare Reparatur/Montage
2.1 Die zur Abgabe eines Kostenvoranschlages erbrachten Leistungen sowie der weitere 
entstandene und zu belegende Aufwand (Fehlersuchzeit gleich Arbeitszeit) werden 
dem Kunden/Besteller in Rechnung gestellt, wenn die Reparatur/Montage trotz 
vorliegendem Auftrag des Kunden/Bestellers aus vom Auftragnehmer nicht zu 
vertretenden Gründen nicht durchgeführt werden kann, insbesondere weil 
- der beanstandete Fehler bei der Inspektion nicht aufgetreten ist, 
- Ersatzteile nicht zu beschaffen sind, 
- der Kunde/Besteller den vereinbarten Termin schuldhaft versäumt hat, 
- der Vertrag während der Durchführung gekündigt worden ist. 
Der Reparatur-/Montagegegenstand braucht lediglich auf ausdrücklichen Wunsch des 
Kunden/Bestellers gegen Erstattung der Kosten in den Ursprungszustand 
zurückversetzt zu werden, es sei denn, dass die Arbeiten nicht erforderlich waren.
2.2 Bei nicht durchführbarer Reparatur/Montage haftet der Auftragnehmer nicht für 
Schäden am Reparatur-/Montagegegenstand, die Verletzung vertraglicher 
Nebenpflichten und für Schäden, die nicht am Reparatur-/Montagegegenstand selbst 
entstanden sind, gleichgültig auf welchen Rechtsgrund sich der Kunde/Besteller 
beruft. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht bei Vorsatz, bei grober Fahrlässigkeit des 
Inhabers oder leitender Angestellter sowie bei schuldhafter Verletzung wesentlicher 
Vertragspflichten. Bei schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet 
der Auftragnehmer - außer in den Fällen des Vorsatzes und der groben Fahrlässigkeit 
des Inhabers oder leitender Angestellter - nur für den vertragstypischen, 
vernünftigerweise vorhersehbaren Schaden.
§ 3 – Kostenangaben, Kostenvoranschlag
3.1 Soweit möglich, wird dem Kunden/Besteller bei Vertragsabschluß der voraussichtliche 
Reparatur-/Montagepreis angegeben, andernfalls kann der Kunde/Besteller 
Kostengrenzen setzen. Kann die Reparatur/Montage zu diesen Kosten nicht 
durchgeführt werden oder hält der Auftragnehmer während der Reparatur/Montage die 
Ausführung von zusätzlichen Arbeiten für notwendig, so ist das Einverständnis des 
Kunden/Bestellers einzuholen, wenn die angegebenen Kosten um mehr als 15 % 
überschritten werden.
3.2 Wird vor der Ausführung der Reparatur/Montage ein Kostenvoranschlag mit 
verbindlichen Preisansätzen gewünscht, so ist dies vom Kunden/Besteller 
ausdrücklich zu verlangen. Ein solcher Kostenvoranschlag ist nur verbindlich, wenn er 
schriftlich abgegeben und als verbindlich bezeichnet wird. Die zur Angabe des 
Kostenvoranschlages erbrachten Leistungen werden dem Kunden/Besteller nicht 
berechnet, soweit sie bei der Durchführung der Reparatur/Montage verwertet werden 
können.
 
 
 
 
§ 4 – Preis und Zahlung
4.1 Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Vertragsabschluß eine angemessene 
Vorauszahlung zu verlangen. Bei der Berechnung der Reparatur/Montage sind die Preise für verwendete Teile, 
Materialien und Sonderleistungen sowie die Preise für Arbeitsleistungen, die Fahrt- 
und Transportkosten unter Anwendung der jeweils gültigen Spesenpauschbeträge für 
das In- und Ausland jeweils gesondert auszuweisen. Wird die Reparatur bzw. Montage aufgrund eines verbindlichen Kostenvoranschlages ausgeführt, so genügt eine Bezugnahme auf den Kostenvoranschlag, wobei nur Abweichungen im Leistungsumfang besonders aufzuführen sind.

4.2 Die Mehrwertsteuer wird in der jeweiligen gesetzlichen Höhe zusätzlich zu Lasten des 
Kunden/Bestellers berechnet. Eine etwaige Berichtigung der Rechnung seitens des Auftragnehmers und eine 
Beanstandung seitens des Kunden/Bestellers müssen schriftlich spätestens vier 
Wochen nach Zugang der Rechnung erfolgen.
4.3 Die Zahlung ist bei Abnahme und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung 
ohne Skonto zu leisten. Die Zurückhaltung von Zahlungen oder die Aufrechnung wegen etwaiger 
Gegenansprüche des Kunden/Bestellers ist nicht statthaft, es sei denn, diese 
Ansprüche werden anerkannt oder sind rechtskräftig festgestellt.
§ 5 – Mitwirkung und technische Hilfeleistung des Kunden/Bestellers bei Reparatur/Montage außerhalb des Werkes des Auftragnehmers
5.1 Der Kunde/Besteller hat das Reparatur-/Montagepersonal bei der Durchführung der 
Reparatur/Montage auf seine Kosten zu unterstützen. Der Kunde/Besteller hat die zum Schutz von Personen und Sachen am Reparatur-/ 
Montageplatz notwendigen speziellen Maßnahmen zu treffen. Er hat auch den 
Reparatur-/Montageleiter über bestehende spezielle Sicherheitsvorschriften zu 
unterrichten, soweit diese für das Reparatur-/Montagepersonal von Bedeutung sind. 
Er benachrichtigt den Auftragnehmer von Verstößen des Reparatur-
/Montagepersonals gegen solche Sicherheitsvorschriften. Bei schwerwiegenden 
Verstößen kann er dem Zuwiderhandelnden im Benehmen mit dem Reparatur-
/Montageleiter den Zutritt zur Reparatur-/Montagestelle verweigern.
5.2 Der Kunde/Besteller ist auf seine Kosten zur technischen Hilfeleistung verpflichtet, 
insbesondere zu: 
- Bereitstellung der notwendigen geeigneten Hilfskräfte in der für die 
Reparatur/Montage erforderlichen Zahl und für die erforderliche Zeit. Die 
Hilfskräfte haben die Weisungen des Reparatur-/Montageleiters zu befolgen. 
Der Auftragnehmer übernimmt für die Hilfskräfte keine Haftung. 
Ist durch die Hilfskräfte ein Mangel oder Schaden aufgrund von Weisungen des 
Reparatur-/Montageleiters entstanden, so gelten die Regelungen der Abschnitte 
§ 10 und § 11 entsprechend.
- Vornahme aller Bau-, Bettungs- und Gerüstarbeiten einschließlich Beschaffung 
der notwendigen Baustoffe. 
- Bereitstellung der erforderlichen Vorrichtungen und ebenfalls der schweren 
Werkzeuge sowie der erforderlichen Bedarfsgegenstände und -stoffe. 
- Bereitstellung von Heizung, Beleuchtung, Betriebskraft, Wasser einschließlich 
der erforderlichen Anschlüsse. 
- Bereitstellung notwendiger, trockener und auch verschließbarer Räume für die 
Aufbewahrung des Werkzeugs des Reparatur-/Montagepersonals. 
- Schutz der Reparatur-/Montagestelle und -materialien vor schädlichen 
Einflüssen jeglicher Art, Reinigen der Reparatur-/Montagestelle. 
- Bereitstellung geeigneter, diebessicherer Aufenthaltsräume und Arbeitsräume 
(mit Beheizung, Beleuchtung, Waschgelegenheit, sanitärer Einrichtung) und 
Erster Hilfe für das Reparatur-/Montagepersonal. 
- Bereitstellung der Materialien und Vornahme aller sonstigen Handlungen, die 
zur Einregulierung des Reparatur-/Montagegegenstandes und zur Durchführung 
einer vertraglich vorgesehenen Erprobung notwendig sind
5.3 Diese technische Hilfeleistung des Kunden/Bestellers muss gewährleisten, dass die 
Reparatur/Montage unverzüglich nach Ankunft des Reparatur-/Montagepersonals 
begonnen und ohne Verzögerung bis zu der Abnahme durch den Kunden/Besteller 
durchgeführt werden kann. Soweit besondere Pläne/Anleitungen erforderlich sind, 
stellt der Auftragnehmer sie dem Kunden/Besteller rechtzeitig zur Verfügung.
 
 
5.4 Kommt der Kunde/Besteller seinen Pflichten nicht nach, so ist Auftragnehmer nach 
Ankündigung berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die dem Kunden/Besteller 
obliegenden Handlungen an dessen Stelle und auf dessen Kosten vorzunehmen. 
I. ü. bleiben die gesetzlichen Rechte und Ansprüche des Auftragnehmers unberührt.
§ 6 – Transport und Versicherung bei Reparatur/Montage im Werk des Auftragnehmers
6.1 Wenn nichts Anderes schriftlich vereinbart ist, wird ein auf Verlangen des 
Kunden/Bestellers durchgeführter An- und Abtransport des Reparatur-/Montagegegenstandes einschließlich der etwaigen Verpackung und Verladung - auf seine 
Rechnung durchgeführt. Andernfalls wird der Reparatur-/Montagegegenstand vom 
Kunden/Besteller auf seine Kosten beim Auftragnehmer angeliefert und nach 
Durchführung der Reparatur/Montage durch den Kunden/Besteller wieder abgeholt. Der Kunde/Besteller trägt die Transportgefahr. Auf Wunsch des Kunden/Bestellers wird auf seine Kosten der Hin- und ggf. auch der Rücktransport gegen die versicherbaren Transportgefahren - z. B. Bruch, Feuer und 
Diebstahl - versichert.
6.2 Während der Reparatur-/Montagezeit im Werk des Auftragnehmers besteht kein 
Versicherungsschutz. Der Kunde/Besteller hat für die Aufrechterhaltung des 
bestehenden Versicherungsschutzes für den Reparatur-/Montagegegenstand, z. B. 
hinsichtlich Feuer-, Leitungswasser-, Sturm- und Maschinenbruchversicherung zu 
sorgen. Nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden/Bestellers kann ein 
entsprechender Versicherungsschutz für diese Gefahren besorgt werden.
6.3 Bei Verzug des Kunden/Bestellers mit der Übernahme kann der Auftragnehmer für 
Lagerung in seinem Werk Lagergeld berechnen. Der Reparatur-/Montagegegen-stand 
kann nach Ermessen des Auftragnehmers auch anderweitig aufbewahrt werden. 
Kosten und Gefahr der Lagerung gehen zu Lasten des Kunden/Bestellers.
§ 7 Reparatur-/Montagefrist
7.1 Die Angaben über die Reparatur-/Montagefristen beruhen lediglich auf Schätzungen 
und sind daher nicht verbindlich.
7.2 Die Vereinbarung einer verbindlichen Reparatur-/Montagefrist, welche schriftlich als 
verbindlich bezeichnet sein muss, kann der Kunde/Besteller erst dann verlangen, 
wenn der Umfang der Arbeiten genau feststeht.
7.3 Die verbindliche Reparatur-/Montagefrist ist eingehalten, wenn bis zu ihrem Ablauf der 
Reparatur-/Montagegegenstand zur Übernahme durch den Kunden/Besteller, im Falle 
einer vertraglich vorgesehenen Erprobung zu deren Vornahme, bereit ist. Bei später erteilten Zusatz- und/oder Erweiterungsaufträgen oder bei notwendigen 
zusätzlichen Reparatur-/Montagearbeiten verlängert sich die vereinbarte Reparatur-
/Montagefrist entsprechend hilfsweise angemessen.
7.4 Verzögert sich die Reparatur/Montage durch Maßnahmen im Rahmen von 
Arbeitskämpfen, insbesondere Streik und Aussperrung, sowie den Eintritt von 
Umständen, die vom Auftragnehmer nicht verschuldet sind, so tritt, soweit solche 
Hindernisse nachweislich auf die Fertigstellung der Reparatur/Montage von 
erheblichem Einfluß sind, eine entsprechende, hilfsweise angemessene Verlängerung
der Reparatur-/Montagefrist ein. Dies gilt dann, wenn solche Umstände eintreten, 
nachdem der Auftragnehmer in Verzug geraten ist.
7.5 Erwächst dem Kunden/Besteller infolge Verzuges des Auftragnehmers ein Schaden, 
so ist er berechtigt, eine Verzugsentschädigung zu verlangen. Diese beträgt für jede 
volle Woche der Verspätung 0,5 %, im Ganzen aber höchstens 5 % vom Reparatur-
/Montagepreis für denjenigen Teil des vom Auftragnehmer zu reparierenden/ 
montierenden Gegenstandes, der infolge der Verspätung nicht rechtzeitig benutzt 
werden kann. Gewährt der Kunde/Besteller dem in Verzug befindlichen Auftragnehmer 
eine angemessene Nachfrist - unter Berücksichtigung der gesetzlichen Ausnahmefälle 
- mit der ausdrücklichen Erklärung, dass er nach Ablauf dieser Frist die Annahme der 
Reparatur-/Montagearbeit ablehne, und wird die Nachfrist nicht eingehalten, so ist der 
Kunde/Besteller im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zum Rücktritt berechtigt. 
Weitere Ansprüche bestehen - unbeschadet § 11.3 - nicht.
 
§ 8 – Abnahme
8.1 Der Kunde/Besteller ist zur Abnahme der Reparatur-/Montagearbeit verpflichtet, 
sobald ihm deren Beendigung angezeigt worden ist und eine etwa vertraglich 
vorgesehene Erprobung des Reparatur-/Montagegegenstandes stattgefunden hat. 
Erweist sich die Reparatur/Montage als nicht vertragsgemäß, so ist der Auftragnehmer 
zur Beseitigung des Mangels verpflichtet. Dies gilt nicht, wenn der Mangel für die 
Interessen des Kunden/Bestellers unerheblich ist oder auf einem Umstand beruht, der 
dem Kunden/Besteller zuzurechnen ist. Liegt ein nicht wesentlicher Mangel vor, so 
kann der Kunde/Besteller die Abnahme nicht verweigern, wenn der Auftragnehmer 
seine Pflicht zur Beseitigung des Mangels ausdrücklich anerkennt.
8.2 Verzögert sich die Abnahme ohne ein Verschulden des Auftragnehmers, so gilt die 
Abnahme nach Ablauf zweier Wochen seit Anzeige der Beendigung der Reparatur/ 
Montage als erfolgt. Mit der Abnahme entfällt die Haftung des Auftragnehmers für erkennbare Mängel, 
soweit sich der Kunde/Besteller nicht die Geltendmachung eines bestimmten Mangels vorbehalten hat.
§ 9 Eigentumsvorbehalt, erweitertes Pfandrecht
9.1 Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum an allen verwendeten Zubehör-, 
Ersatzteilen und Austauschaggregaten bis zum Eingang aller Zahlungen aus dem 
Reparatur-/Montagevertrag vor. Weitergehende Sicherungsvereinbarungen können getroffen werden.
9.2 Dem Auftragnehmer steht wegen seiner Forderung aus dem Reparatur-/Montagevertrag ein Pfandrecht an dem aufgrund des Vertrages in seinen Besitz gelangten Reparatur-/Montagegegenstand des Kunden/Bestellers zu. Das Pfandrecht kann auch wegen Forderungen aus früher durchgeführten Arbeiten, 
Ersatzteillieferungen und sonstigen Leistungen geltend gemacht werden, soweit sie 
mit dem Reparatur-/Montagegegenstand in Zusammenhang stehen. 
Für sonstige Ansprüche aus der Geschäftsverbindung gilt das Pfandrecht nur, soweit 
diese unbestritten oder rechtskräftig sind.
§ 10 – Gewährleistung, Mängelansprüche
10.1 Nach Abnahme der Reparatur/Montage haftet der Auftragnehmer für Mängel der 
Reparatur/Montage, zu denen auch das Fehlen ausdrücklich zugesicherter 
Eigenschaften gehört, die innerhalb von sechs Monaten nach Abnahme auftreten 
unter Ausschluß aller anderen Ansprüche des Kunden/Bestellers unbeschadet § 6 und 
§ 11 in der Weise, dass er die Mängel zu beseitigen hat. Der Kunde/Besteller hat 
einen festgestellten Mangel unverzüglich schriftlich dem Auftragnehmer anzuzeigen.
10.2 Die Frist für die Mängelhaftung wird um die Dauer der durch die 
Nachbesserungsarbeiten verursachten Ausfallzeit des Reparatur-
/Montagegegenstandes verlängert.
10.3 Die Haftung des Auftragnehmers besteht nicht, wenn der Mangel für die Interessen 
des Kunden/Bestellers unerheblich ist oder auf einem Umstand beruht, der dem 
Kunden/Besteller zuzurechnen ist. Dies gilt insbesondere bezüglich der vom 
Kunden/Besteller bereitgestellten Teile.
10.4 Bei etwa seitens des Kunden/Bestellers oder Dritter unsachgemäß ohne eine 
vorherige Zustimmung des Auftragnehmers vorgenommenen Änderungen oder aber 
Instandsetzungsarbeiten wird die Haftung des Auftragnehmers für die daraus 
entstehenden Folgen aufgehoben. Nur in dringenden Fällen der Gefährdung der 
Betriebssicherheit und zur Abwehr unverhältnismäßig großer Schäden, wobei der 
Auftragnehmer sofort zu verständigen ist, oder wenn der Auftragnehmer mit einer 
Beseitigung des Mangels in Verzug ist, hat der Kunde/Besteller das Recht, diesen 
Mangel selbst oder durch Dritte beseitigen zu lassen und vom Auftragnehmer einen 
Ersatz der notwendigen Kosten zu verlangen.
10.5 Von den durch die Ausbesserung entstehenden unmittelbaren Kosten trägt der 
Auftragnehmer - soweit sich die Beanstandung als berechtigt herausstellt - die Kosten 
des Ersatzstückes einschließlich des Versandes sowie die angemessenen Kosten des 
Aus- und Einbaus und ferner, falls dies nach Lage des Einzelfalles verlangt werden 
kann, die Kosten der etwa erforderlichen Gestellung der Monteure und Hilfskräfte. 
Im übrigen trägt der Kunde/Besteller die Kosten.
 
§ 11 Ersatzleistung des Kunden
11.1 Werden bei Reparatur-/Montagearbeiten außerhalb des Werkes des Auftragnehmers ohne 
Verschulden des Auftragnehmers die von diesem gestellten Vorrichtungen oder Werkzeuge 
auf dem Reparatur-/Montageplatz beschädigt oder geraten diese ohne sein Verschulden in 
Verlust, so ist der Kunde/Besteller zum Ersatz dieser Schäden verpflichtet. 
Schäden, die auf normale Abnutzung zurückzuführen sind, bleiben außer Betracht.
§ 12 – Gerichtsstand, anwendbares Recht
12.1 Für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist, wenn der Kunde/Besteller 
Vollkaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches 
Sondervermögen ist, das Gericht des Hauptsitzes des Auftragnehmers zuständig. Der 
Auftragnehmer kann auch das Gericht, das für seine mit der Reparatur/Montage betraute 
Zweigniederlassung zuständig ist, oder das für den Kunden/Besteller zuständige Gericht 
anrufen. Es gilt ausschließlich das maßgebliche Recht der Bundesrepublik Deutschland.
§ 13 – Sonstiges
13.1 Zum Zwecke der Entscheidung über die Begründung, Durchführung oder Beendigung des 
Vertragsverhältnisses erheben oder verwenden wir Wahrscheinlichkeitswerte, in deren 
Berechnung unter anderem Anschriftendaten einfließen.
§ 14 Salvatorische Klausel
14.1 Sollte gegenwärtig oder zukünftig eine Vereinbarung dieses Vertrages ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder nicht durchführbar sein oder ihre Wirksamkeit verlieren, so wird dadurch nicht die Gültigkeit seiner übrigen Vereinbarungen berührt.

 

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